Interview mit Carsten Pump
Mario Felgenhauer am 27.02.2007 - 15:05 Uhr
Nach den Europameisterschaften im bulgarischen Bansko stand uns der frischgebackene Staffel-Europameister Carsten Pump für ein Interview zur Verfügung. Darin gibt er auch Auskunft über seine weitere Saisonplanung.
Biathlon2b: Carsten, du kommst gerade aus Bansko (Bulgarien) von den Europameisterschaften zurück. Wie lautet dein persönliches Fazit dieser Titelkämpfe?
C.P.: Im Großen und Ganzen bin ich mit meinem Abschneiden bei diesen Titelkämpfen nicht ganz zufrieden. Speziell in den Einzelrennen hatte ich mir mehr erhofft. Ich wollte schon unter die Top3 laufen und damit eine Medaille gewinnen. Die Staffel hat das dann etwas relativiert.
Biathlon2b: Mit der Staffel am letzten Tag habt ihr das Ruder noch einmal herumgerissen und verdient die Goldmedaille gewonnen. Wie hoch schätzt du diesen Sieg gegen das doch stark besetzte norwegische Team ein?
C.P.: In der Staffel haben wir alle eine sehr gute Leistung gebracht. Gerade am Schießstand konnten wir den doch namhaften Norwegern Paroli bieten. Während der ganzen Woche waren uns die Norweger läuferisch überlegen. Deswegen war der Sieg vor allem auch moralisch wichtig für uns.
Biathlon2b: Im Europacup war euer Team des Öfteren auch in Einzelstartrennen erfolgreich. Warum hat es bei der EM nicht mit einer Medaille geklappt? War die Konkurrenz vor allem aus Norwegen und den osteuropäischen Ländern zu groß?
C.P.: Die Konkurrenz war nicht zu groß. Unser B-Team muss sich vor Keinem verstecken. Wir hatten allerdings keine gesonderte Vorbereitung auf diese Europameisterschaften. Die Rennen fanden auf 1600 Metern Höhe statt. Andere Nationen kamen direkt aus Antholz, das ja ungefähr auf gleicher Höhe liegt. Außerdem steckten uns noch drei harte Europacuprennen in den Beinen, die wir so ziemlich als Einzige bestritten haben. Und obwohl die Techniker einen sehr guten Job gemacht haben, war unser Material nicht ganz konkurrenzfähig. Sonst laufen uns ein Skiora oder die Norweger nicht so weit weg.
Biathlon2b: Als Auf- und Absteiger zwischen Welt- und Europacup war es sicher nicht leicht für dich, eine gezielte Vorbereitung auf die EM zu bestreiten. Hattest du dennoch Zeit, auf die Titelkämpfe hinzuarbeiten?
C.P.: Unser Vorbereitungslehrgang fand Anfang Februar statt. Danach hatte ich eine gute Form. Konnte einen Europacup Sprint gewinnen. Dann hatten wir allerdings wie schon gesagt noch drei harte Europacuprennen kurz vor der EM zu bestreiten. Aber mit sowas muss man eben umgehen können.
Biathlon2b: Wie sieht der Rest deiner Saisonplanung aus?
Ich habe jetzt noch fünf Tage Heimtraining vor mir. In Bansko hatte ich Probleme mit Reizhusten, weil die Luft dort sehr trocken war. Deswegen werde ich mich jetzt in Ruhe auf die letzten beiden Weltcups in Oslo und Khanty Mansiysk vorbereiten, bei denen ich aufgrund der Europacupregel startberechtigt bin. Zum Abschluss bestreite ich dann noch die internationalen Zoll-Skiwettkämpfe in Obertilliach.
Biathlon2b: Danke für das Interview und viel Erfolg bei den weiteren Rennen!
Biathlon2b: Carsten, du kommst gerade aus Bansko (Bulgarien) von den Europameisterschaften zurück. Wie lautet dein persönliches Fazit dieser Titelkämpfe?
C.P.: Im Großen und Ganzen bin ich mit meinem Abschneiden bei diesen Titelkämpfen nicht ganz zufrieden. Speziell in den Einzelrennen hatte ich mir mehr erhofft. Ich wollte schon unter die Top3 laufen und damit eine Medaille gewinnen. Die Staffel hat das dann etwas relativiert.
Biathlon2b: Mit der Staffel am letzten Tag habt ihr das Ruder noch einmal herumgerissen und verdient die Goldmedaille gewonnen. Wie hoch schätzt du diesen Sieg gegen das doch stark besetzte norwegische Team ein?
C.P.: In der Staffel haben wir alle eine sehr gute Leistung gebracht. Gerade am Schießstand konnten wir den doch namhaften Norwegern Paroli bieten. Während der ganzen Woche waren uns die Norweger läuferisch überlegen. Deswegen war der Sieg vor allem auch moralisch wichtig für uns.
Biathlon2b: Im Europacup war euer Team des Öfteren auch in Einzelstartrennen erfolgreich. Warum hat es bei der EM nicht mit einer Medaille geklappt? War die Konkurrenz vor allem aus Norwegen und den osteuropäischen Ländern zu groß?
C.P.: Die Konkurrenz war nicht zu groß. Unser B-Team muss sich vor Keinem verstecken. Wir hatten allerdings keine gesonderte Vorbereitung auf diese Europameisterschaften. Die Rennen fanden auf 1600 Metern Höhe statt. Andere Nationen kamen direkt aus Antholz, das ja ungefähr auf gleicher Höhe liegt. Außerdem steckten uns noch drei harte Europacuprennen in den Beinen, die wir so ziemlich als Einzige bestritten haben. Und obwohl die Techniker einen sehr guten Job gemacht haben, war unser Material nicht ganz konkurrenzfähig. Sonst laufen uns ein Skiora oder die Norweger nicht so weit weg.
Anzeige
Biathlon2b: Als Auf- und Absteiger zwischen Welt- und Europacup war es sicher nicht leicht für dich, eine gezielte Vorbereitung auf die EM zu bestreiten. Hattest du dennoch Zeit, auf die Titelkämpfe hinzuarbeiten?
C.P.: Unser Vorbereitungslehrgang fand Anfang Februar statt. Danach hatte ich eine gute Form. Konnte einen Europacup Sprint gewinnen. Dann hatten wir allerdings wie schon gesagt noch drei harte Europacuprennen kurz vor der EM zu bestreiten. Aber mit sowas muss man eben umgehen können.
Biathlon2b: Wie sieht der Rest deiner Saisonplanung aus?
Ich habe jetzt noch fünf Tage Heimtraining vor mir. In Bansko hatte ich Probleme mit Reizhusten, weil die Luft dort sehr trocken war. Deswegen werde ich mich jetzt in Ruhe auf die letzten beiden Weltcups in Oslo und Khanty Mansiysk vorbereiten, bei denen ich aufgrund der Europacupregel startberechtigt bin. Zum Abschluss bestreite ich dann noch die internationalen Zoll-Skiwettkämpfe in Obertilliach.
Biathlon2b: Danke für das Interview und viel Erfolg bei den weiteren Rennen!
Fotoserie: Interview mit Carsten Pump





