Leipziger IAT erhält großes Lob von Innenminister Schäuble
Kathleen Lindau am 03.06.2008 - 15:40 Uhr
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble stattete dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) in Leipzig am 2. Juni einen Besuch ab und sprach den Mitarbeitern ein großes Lob aus.
"Das IAT ist unverzichtbar"
Bei seinem Besuch in Leipzig hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble für die Arbeit des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften viel Lob parat. Um den deutschen Spitzensport weiterentwickeln zu können, sei die Arbeit des IAT unerlässlich. Der CDU-Politiker informierte sich in der Messestadt über verschiedenste Formen der Trainingsmethodik und machte deutlich: "Einrichtungen wie das IAT sind ganz unverzichtbar. Wir brauchen sie gerade, wo wir den Leistungsmissbrauch im Sport bekämpfen wollen". Desweiteren besuchte Schäuble den Olympiastützpunkt in Leipzig, wo ihm von namhaften Sportlern die vielen Formen von angewandten Testverfahren, Technik- und Kraftanalysen vorgestellt wurden. "Es ist schon beeindruckend, mit welch hoher wissenschaftlicher Intention Training vervollkommnet werden kann, um es Athleten zu ermöglichen, in die Weltspitze zu kommen", sagte Schäuble und fügte hinzu: "Die Optimierung der Trainingsmethodik ist die Grundlage für einen sauberen Sport auf hoher Ebene."
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Wichtige Arbeit für Langlauf und Biathlon
Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaften, das vom Innenministerium finanziell gefördert wird, wurde vor 16 Jahren in Leipzig gegründet. Es ist das zentrale Forschungsinstitut des deutschen Spitzen- und Nachwuchsleistungssports. Im Bereich Ausdauer sind Biathlon und Skilanglauf zwei der vom IAT intensiv betreuten Sportarten. Mit Hilfe von Leistungsdiagnostik und Wettkampfanalysen soll dabei das von deutschen Spitzen- und Nachwuchsathleten realisierte Training bewertet und für die Zukunft optimiert werden.