Biathlon-Splitter: Schweinegrippe, Winterbetrieb und Olympia-Countdown
Biathlon2b Redaktion am 06.11.2009 - 10:00 Uhr
Händeschütteln verboten: Bei Norwegens Wintersportlern ist aufgrund der Schweinegrippe höchste Vorsicht geboten. Der Winter ist da: Derzeit kann in vielen Biathlon-Stadien schon auf Schnee trainiert werden. Noch 98 Tage: Der Whistler Olympic Park sieht großartig aus.
Bjoerndalen achtet besonders auf Hygiene
In Deutschland sind Medienberichten zufolge bereits neun Menschen am Schweinegrippevirus gestorben. Über 30.000 Erkrankte soll es bisher allein in der Bundesrepublik geben. Wie Biathlon Norge berichtet, ist der H1N1-Virus nun auch bei norwegischen Topläufern angekommen. Langläufer Eldar Roenning fühlte sich nach dem Höhentrainingslager in Italien müde und kraftlos, eine Untersuchung bestätigte schließlich die Erkrankung an dem Schweinegrippevirus. Womöglich hat sich der Weltmeister, dem es mittlerweile schon wieder besser geht, auf dem Rückflug angesteckt. Vorbeugend lassen sich die norwegischen Langläufer und Biathleten noch vor dem Beitosprinten, der in einer Woche beginnt, gegen das Virus impfen. Strenge Hygiene-Maßnahmen sind einzuhalten, Händeschütteln ist untersagt. Auch Ole Einar Bjoerndalen achtet bereits seit geraumer Zeit besonders auf Sauberkeit und Hygiene. Häufiges Händewaschen mit einer speziellen Lotion sollen den Ausnahme-Skijäger vor einer Erkrankung schützen.
Winterbetrieb aufgenommen
Für die deutschen Winterzweikämpfer geht am kommenden Montag, den 9. November der Flieger ins finnische Muonio. Vor Ort herrschen beste Bedingungen, um ein optimales Schneetraining absolvieren zu können. Allgemein sind die Verhältnisse in Skandinavien derzeit schon sehr gut, so können unter anderem die schweizer Biathleten im norwegischen Beitostoelen ihr Training wie geplant durchführen. Auch im Weltcup-Auftaktort Östersund ist der Winterbetrieb aufgenommen worden. Seit dem 1. November können die Athleten dort auf einer 2,6 Kilometer langen Runde, die mit einem halben Meter Schnee bedeckt ist, trainieren. Auch im slowenischen Pokljuka ziehen die Läufer schon auf den schmalen Latten ihre Runden.
In 98 Tagen ist es soweit
Der Winter rückt immer näher und damit auch der absolute Saison-Höhepunkt: die Olympischen Spiele in Vancouver/Whistler. Der Olympic Park sieht 98 Tage vor Eröffnung der Spiele großartig aus. Die Vorbereitungen sind entweder schon abgeschlossen oder in den letzten Zügen. Die Biathlonanlage im Callaghan-Tal ist so gut wie fertig, gab Max Saenger, Sportmanager für Biathlon des VANOC, bekannt. Norbert Baier, der Vorsitzende des Technischen Komitees der IBU und Franz Berger, IBU-Renndirektor, machten sich Anfang des Monats auch selbst einen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort. Laut Max Saenger sind die IBU-Verantwortlichen sehr zufrieden mit den Bedingungen, Streckenverläufen und kleineren technischen Details. "Wir sind genau so weit, wie wir sein wollten", ist das VANOC-Mitglied äußerst zufrieden.
Bjoerndalen achtet besonders auf Hygiene
In Deutschland sind Medienberichten zufolge bereits neun Menschen am Schweinegrippevirus gestorben. Über 30.000 Erkrankte soll es bisher allein in der Bundesrepublik geben. Wie Biathlon Norge berichtet, ist der H1N1-Virus nun auch bei norwegischen Topläufern angekommen. Langläufer Eldar Roenning fühlte sich nach dem Höhentrainingslager in Italien müde und kraftlos, eine Untersuchung bestätigte schließlich die Erkrankung an dem Schweinegrippevirus. Womöglich hat sich der Weltmeister, dem es mittlerweile schon wieder besser geht, auf dem Rückflug angesteckt. Vorbeugend lassen sich die norwegischen Langläufer und Biathleten noch vor dem Beitosprinten, der in einer Woche beginnt, gegen das Virus impfen. Strenge Hygiene-Maßnahmen sind einzuhalten, Händeschütteln ist untersagt. Auch Ole Einar Bjoerndalen achtet bereits seit geraumer Zeit besonders auf Sauberkeit und Hygiene. Häufiges Händewaschen mit einer speziellen Lotion sollen den Ausnahme-Skijäger vor einer Erkrankung schützen.
Winterbetrieb aufgenommen
Für die deutschen Winterzweikämpfer geht am kommenden Montag, den 9. November der Flieger ins finnische Muonio. Vor Ort herrschen beste Bedingungen, um ein optimales Schneetraining absolvieren zu können. Allgemein sind die Verhältnisse in Skandinavien derzeit schon sehr gut, so können unter anderem die schweizer Biathleten im norwegischen Beitostoelen ihr Training wie geplant durchführen. Auch im Weltcup-Auftaktort Östersund ist der Winterbetrieb aufgenommen worden. Seit dem 1. November können die Athleten dort auf einer 2,6 Kilometer langen Runde, die mit einem halben Meter Schnee bedeckt ist, trainieren. Auch im slowenischen Pokljuka ziehen die Läufer schon auf den schmalen Latten ihre Runden.
In 98 Tagen ist es soweit
Der Winter rückt immer näher und damit auch der absolute Saison-Höhepunkt: die Olympischen Spiele in Vancouver/Whistler. Der Olympic Park sieht 98 Tage vor Eröffnung der Spiele großartig aus. Die Vorbereitungen sind entweder schon abgeschlossen oder in den letzten Zügen. Die Biathlonanlage im Callaghan-Tal ist so gut wie fertig, gab Max Saenger, Sportmanager für Biathlon des VANOC, bekannt. Norbert Baier, der Vorsitzende des Technischen Komitees der IBU und Franz Berger, IBU-Renndirektor, machten sich Anfang des Monats auch selbst einen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort. Laut Max Saenger sind die IBU-Verantwortlichen sehr zufrieden mit den Bedingungen, Streckenverläufen und kleineren technischen Details. "Wir sind genau so weit, wie wir sein wollten", ist das VANOC-Mitglied äußerst zufrieden.
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