Dopingverdacht gegen Tcherezov ausgeräumt
sid am 06.01.2008 - 14:43 Uhr
Ivan Tcherezov war beim Biathlon-Weltcup in Pokljuka nicht gedopt. Der Russe hatte zwar einen überhöhten Hämoglobinwert, eine gesonderte Dopingprobe des Weltverbandes IBU entlastet den Russen aber.
Offiziell entlastet
Jetzt kann sich Ivan Tcherezov wieder voll und ganz auf seine Sport konzentrieren. Die beim russischen Biathleten nach dessen unerlaubt hohem Blutwert beim Dezember-Weltcup in Pokljuka zusätzlich abgenommene Dopingprobe hat ein negatives Ergebnis ergeben. Das bestätigte der Generalsekretär der Internationalen Biathlon-Union (IBU), Michael Geistlinger, dem sid. "Tcherezov war nicht gedopt. Das hat die in Kreischa analysierte Urinprobe ergeben", sagte Geistlinger. Tcherezov war in Pokljuka mit einem extrem hohen Hämoglobinwert von 18,2 Gramm pro Deziliter Blut aufgefallen und von der IBU mit der in solchen Fällen üblichen Fünf-Tage-Schutzsperre belegt worden. Außerdem hatte die IBU entsprechend dem Reglement eine zusätzliche Dopingprobe durchgeführt.
Verzicht auf Massenstart wegen Infekt
In Oberhof durfte Tcherezov wieder starten, weil er beim Bluttest mit 17,2 im Limit (Grenzwert beim Biathlon ist 17,5) lag. Trotzdem sei laut Geistlinger erneut ein sogenannter "Target-Test" beim russischen Topläufer durchgeführt worden. Das Ergebnis dieses Urintests liegt noch nicht vor. Zum Massenstartrennen am Sonntag will Tcherezov wegen eines grippalen Infektes nicht antreten.
Offiziell entlastet
Jetzt kann sich Ivan Tcherezov wieder voll und ganz auf seine Sport konzentrieren. Die beim russischen Biathleten nach dessen unerlaubt hohem Blutwert beim Dezember-Weltcup in Pokljuka zusätzlich abgenommene Dopingprobe hat ein negatives Ergebnis ergeben. Das bestätigte der Generalsekretär der Internationalen Biathlon-Union (IBU), Michael Geistlinger, dem sid. "Tcherezov war nicht gedopt. Das hat die in Kreischa analysierte Urinprobe ergeben", sagte Geistlinger. Tcherezov war in Pokljuka mit einem extrem hohen Hämoglobinwert von 18,2 Gramm pro Deziliter Blut aufgefallen und von der IBU mit der in solchen Fällen üblichen Fünf-Tage-Schutzsperre belegt worden. Außerdem hatte die IBU entsprechend dem Reglement eine zusätzliche Dopingprobe durchgeführt.
Verzicht auf Massenstart wegen Infekt
In Oberhof durfte Tcherezov wieder starten, weil er beim Bluttest mit 17,2 im Limit (Grenzwert beim Biathlon ist 17,5) lag. Trotzdem sei laut Geistlinger erneut ein sogenannter "Target-Test" beim russischen Topläufer durchgeführt worden. Das Ergebnis dieses Urintests liegt noch nicht vor. Zum Massenstartrennen am Sonntag will Tcherezov wegen eines grippalen Infektes nicht antreten.
Fotoserie: Dopingverdacht gegen Tcherezov ausgeräumt
Anzeige
Anzeige
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Biathlon finden Sie auf www.sportlerfrage.net






