Norwegische Teams siegen bei Patrouille
Nadine Gärtner am 04.04.2008 - 13:24 Uhr
Zum Abschluss der Skilanglauf- und Biathlon-Bewerbe bei den diesjährigen CISM Militär-Weltmeisterschaften standen die Entscheidungen im Patrouillenlauf auf dem Programm.
Ein Langläufer und drei Biathleten
Eine Mannschaft bei einer Patrouille besteht aus einem Langläufer und drei Biathleten. Zunächst gehen die Langläufer der Teams im Massenstart auf die Strecke und absolvieren eine Runde. Dann stoßen die Biathleten hinzu, gemeinsam wird die Restdistanz in Angriff genommen. Unterwegs hat jeder der drei Biathleten jeweils einen Liegendanschlag zu absolvieren, bei Fehlern geht er in die Strafrunde, bevor er danach in der Wartezone wieder auf die übrigen drei Teammitglieder trifft und gemeinsam weiterläuft. Die Läufer in der Wartezone müssen zwingend nach dem laufenden Wettkämpfern starten. Die Patrouille muss den ganzen Lauf in geschlossener Formation absolvieren; der erste und der letzte Läufer müssen in einem Abstand von höchstens 15 Sekunden den Schießplatz betreten oder die Ziellinie überqueren.
Damen: Norwegen souverän vor Deutschland
In äußerst souveräner Manier konnte sich das norwegische Quartett mit Langläuferin Berit Nordstad sowie den Biathletinnen Jori Mørkve, Julie Bonnevie-Svendsen und Kari Henneseid Eie gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Sie legten mit zwei Minuten einen unglaublich großen Abstand zwischen sich und die deutsche Mannschaft, die von der Ibacher Langläuferin Steffi Böhler angeführt wurde. Wie die siegreichen Norwegerinnen schossen auch die deutschen Skijägerinnen mit der frischgebackenen Militär-Weltmeisterin Andrea Henkel sowie Simone Denkinger aus Gosheim und der Linksschützin Carolin Hennecke aus Willingen absolut tadellos und hatten dennoch keinerlei Chance gegen die Skandinavierinnen. Durch eine Strafrunde der gestern offiziell zurückgetretenen Delphine Peretto mussten sich die Französinnen in der Besetzung Karine Laurent Philippot, Delpine Peretto, Sandrine Bailly und Julie Carraz mit neun Sekunden Abstand mit Bronze begnügen. Österreich kam als zehnte und letzte aller Patrouillen ins Ziel, jedoch hatte auch Langläuferin Katerina Smutna als Biathletin anzutreten, was der Mannschaft drei ihrer vier Strafrunden einbrachte.
Herren: Norwegen vorn - Deutschland ohne Edelmetall
Auch im Patrouillenlauf der Herren ging die Goldmedaille in den Norden Europas an ein reines Biathlon-Team. Die Norweger hatten taktisch klug Lars Berger als Startläufer ins Rennen geschickt und so ein Schießen des Strafrundenkönigs vermieden. Dennoch blieb die Mannschaft nicht ganz ohne Fehlschuss, denn Alexander Os verfehlte eines seiner fünf Ziele. Dennoch sicherte sich das norwegische Quartett Berger/Os/Bjørnstad/Hafsås mit 22 Sekunden Vorsprung vor Frankreich den Titel. Die Franzosen, die mit Vincent Vittoz, Simon Fourcade, Robin Duvillard und Raphaël Poirée antraten, mussten jedoch durch Duvillard ebenfalls einmal durch den Strafgarten und vergaben so ihre Goldchance. Dennoch ließen sie mit über 20 Sekunden Abstand die fehlerfrei schießenden Österreicher Christian Hoffmann, Simon Eder, Fritz Pinter und den inzwischen zurückgetretenen 40-jährigen Ludwig Gredler deutlich hinter sich. Ohne Medaille blieb das deutsche Quartett, obwohl sie alle 15 Scheiben treffen konnten. Doch die erfahrenen Läufer Tobias Angerer, Michael Greis und Andreas Birnbacher hatten sich auf das Tempo des 23-jährigen Stabsunteroffiziers Marcus Enders aus Mittenwald einzustellen, der als Speziallangläufer jedoch alle fünf Ziele treffen konnte. Mit 45 Sekunden Rückstand auf Bronze erreichte die Mannschaft als Vierter das Ziel, hinter ihnen reihte sich das erste Team der Schweizer ein.
Ein Langläufer und drei Biathleten
Eine Mannschaft bei einer Patrouille besteht aus einem Langläufer und drei Biathleten. Zunächst gehen die Langläufer der Teams im Massenstart auf die Strecke und absolvieren eine Runde. Dann stoßen die Biathleten hinzu, gemeinsam wird die Restdistanz in Angriff genommen. Unterwegs hat jeder der drei Biathleten jeweils einen Liegendanschlag zu absolvieren, bei Fehlern geht er in die Strafrunde, bevor er danach in der Wartezone wieder auf die übrigen drei Teammitglieder trifft und gemeinsam weiterläuft. Die Läufer in der Wartezone müssen zwingend nach dem laufenden Wettkämpfern starten. Die Patrouille muss den ganzen Lauf in geschlossener Formation absolvieren; der erste und der letzte Läufer müssen in einem Abstand von höchstens 15 Sekunden den Schießplatz betreten oder die Ziellinie überqueren.
Anzeige
Damen: Norwegen souverän vor Deutschland
In äußerst souveräner Manier konnte sich das norwegische Quartett mit Langläuferin Berit Nordstad sowie den Biathletinnen Jori Mørkve, Julie Bonnevie-Svendsen und Kari Henneseid Eie gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Sie legten mit zwei Minuten einen unglaublich großen Abstand zwischen sich und die deutsche Mannschaft, die von der Ibacher Langläuferin Steffi Böhler angeführt wurde. Wie die siegreichen Norwegerinnen schossen auch die deutschen Skijägerinnen mit der frischgebackenen Militär-Weltmeisterin Andrea Henkel sowie Simone Denkinger aus Gosheim und der Linksschützin Carolin Hennecke aus Willingen absolut tadellos und hatten dennoch keinerlei Chance gegen die Skandinavierinnen. Durch eine Strafrunde der gestern offiziell zurückgetretenen Delphine Peretto mussten sich die Französinnen in der Besetzung Karine Laurent Philippot, Delpine Peretto, Sandrine Bailly und Julie Carraz mit neun Sekunden Abstand mit Bronze begnügen. Österreich kam als zehnte und letzte aller Patrouillen ins Ziel, jedoch hatte auch Langläuferin Katerina Smutna als Biathletin anzutreten, was der Mannschaft drei ihrer vier Strafrunden einbrachte.
Herren: Norwegen vorn - Deutschland ohne Edelmetall
Auch im Patrouillenlauf der Herren ging die Goldmedaille in den Norden Europas an ein reines Biathlon-Team. Die Norweger hatten taktisch klug Lars Berger als Startläufer ins Rennen geschickt und so ein Schießen des Strafrundenkönigs vermieden. Dennoch blieb die Mannschaft nicht ganz ohne Fehlschuss, denn Alexander Os verfehlte eines seiner fünf Ziele. Dennoch sicherte sich das norwegische Quartett Berger/Os/Bjørnstad/Hafsås mit 22 Sekunden Vorsprung vor Frankreich den Titel. Die Franzosen, die mit Vincent Vittoz, Simon Fourcade, Robin Duvillard und Raphaël Poirée antraten, mussten jedoch durch Duvillard ebenfalls einmal durch den Strafgarten und vergaben so ihre Goldchance. Dennoch ließen sie mit über 20 Sekunden Abstand die fehlerfrei schießenden Österreicher Christian Hoffmann, Simon Eder, Fritz Pinter und den inzwischen zurückgetretenen 40-jährigen Ludwig Gredler deutlich hinter sich. Ohne Medaille blieb das deutsche Quartett, obwohl sie alle 15 Scheiben treffen konnten. Doch die erfahrenen Läufer Tobias Angerer, Michael Greis und Andreas Birnbacher hatten sich auf das Tempo des 23-jährigen Stabsunteroffiziers Marcus Enders aus Mittenwald einzustellen, der als Speziallangläufer jedoch alle fünf Ziele treffen konnte. Mit 45 Sekunden Rückstand auf Bronze erreichte die Mannschaft als Vierter das Ziel, hinter ihnen reihte sich das erste Team der Schweizer ein.
Fotoserie: Norwegische Teams siegen bei Patrouille
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: CISM Militär-Weltmeisterschaften 2008 in Hochfilzen (AUT) |
Anzeige
Anzeige
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Biathlon finden Sie auf www.sportlerfrage.net








