Weiter geht es mit den Skiroller-Wettbewerben: Die Sprints über 7,5 und 10 Kilometer im Rahmen der Sommerbiathlon-Weltmeisterschaft in Frankreich haben die Weltcup-Starter Teja Gregorin und Simon Fourcade gewonnen.
Gregorin vor Brunet und Kossinova
Nach den beiden Cross-Wettkämpfen in den vergangenen Tagen stehen heute die ersten Entscheidungen auf Skirollern in Haute-Maurienne auf dem Programm. Die "Winter"-Biathleten nutzen diesen Höhepunkt zur Überprüfung ihrer Form und zur Vorbereitung auf den Winter. Den Titel im Sprint der Damen über 7,5 Kilometer holte sich die Slowenin Teja Gregorin. Die 28-Jährige war eine der insgesamt neun Athletinnen, die am Schießstand fehlerfrei geblieben ist und legte die schnellste Laufzeit hin. Mit 26,3 Sekunden Rückstand belegte die Französin Marie Laure Brunet in heimischen Gefilden Platz zwei. Den Sprung auf das Podium schaffte auch Sommerbiathletin Maria Kossinova aus Russland. Die ehemalige Skijägerin schoss ebenfalls tadellos. Die Weltklasse-Athletinnen Michela Ponza aus Südtirol und Sandrine Bailly aus Frankreich kamen auf die Ränge sechs und elf. Deutsche Damen waren im Feld der 22 Starterinnen nicht dabei. In der Juniorinnen-Klasse feierten die Französinnen einen Doppelerfolg. Marine Boillet gewann äußerst knapp vor Anais Bescond. Karina Savosik aus Weißrussland wurde Dritte.
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Fourcade-Brüder nicht zu schlagen
Beim Sprint der Herren über zehn Kilometer schafften vier Franzosen den Sprung in die Top 6. Die Weltcup-Starter Simon Fourcade und Vincent Defrasne belegten vor heimischem Publikum die Ränge eins und zwei. Fourcade sicherte sich den WM-Titel mit zwei tadellosen Schießeinlagen und 47 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Defrasne, der zweimal in die Strafrunde musste. Den dritten Platz erkämpfte Kirill Sherbakov aus Russland, der fehlerfrei blieb. Bester Schweizer im Feld der 43 Starter war Claudio Böckli. Der 24-Jährige patzte am Schießstand dreimal und wurde am Ende Siebter. Auf Rang neun schaffte es Matthias Simmen aus Andermatt. Der Grenzwächter leistete sich insgesamt fünf Fehler und vergab somit die Chance auf eine bessere Platzierung am Schießstand. Thomas Frei und Ivan Joller beendeten den Sprint als Zwölfter und 17. Deutsche Herren waren nicht am Start. Den Wettbewerb der Junioren gewann der Bruder von Simon Fourcade, Martin. Nur einen Fehler leistete sich die französische Nachwuchshoffnung und verwies den Schweizer Benjamin Weger mit fast einer Minute Rückstand auf Rang zwei. Dritter wurde Jean Guillaume Beatrix aus Frankreich. DSB-Athleten waren auch hier nicht dabei.