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Interview mit René Just: "Vorbereitung in der heißen Phase"

Hartmut Gerlach am 10.06.2009 - 11:05 Uhr
Im Sportpark Gemeindetal Schwarza bei Rudolstadt treffen sich am 21. Juni zahlreiche Spitzenbiathleten, um für einen guten Zweck die Fußballschuhe zu schnüren. Ideengeber für diese Veranstaltung war René Just, Geschäftsführer einer Projektentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Schwarza. Im Interview äußert sich der 37-Jährige zum bevorstehenden Highlight.

Herr Just, wie entstand die Idee, am 21. Juni im Sportzentrum Gemeindetal in Schwarza ein solches Fußballspiel auszutragen?

René Just: Der Gedanke ist bei einer unserer letzten Zusammenkünfte mit Christoph entstanden. Wir haben schon zuvor überlegt, welches Event man im Heimatort vom Schwarzaer Vizeweltmeister planen kann. Und da wir wissen, dass die Biathleten gern Fußball spielen, jede Woche im Training in der Halle kicken und Christoph sogar ein begeisterter Fußballfan ist, nahm unser Vorhaben konkrete Formen an.

Dass die Partie in Schwarza durchgeführt wird, ist aber kein Zufall...

René Just: Der SV 1883 Schwarza ist sein Heimatverein. Hier hat er in der Abteilung Skilanglauf seine ersten Schritte gemacht, um dann in Oberhof den Sprung in die Nationalmannschaft, die Weltspitze und auf das WM-Podest zu schaffen. Die Verbindung zu seinem Heimatort und seiner ersten Sportgemeinschaft ist nie abgerissen.

Damit ein solches Ereignis ordentlich abläuft, bedarf es einer langfristigen Vorbereitung. Wie läuft die derzeit?

René Just: Die Vorbereitung ist auf viele Schultern verteilt und befindet sich derzeit in der heißen Phase. Jede Woche trifft sich das Organisationskomitee im Sportlerheim Gemeindetal, um die notwendigen Dinge zu besprechen. Wir sind auf einem guten Weg, haben aber bis zum Anstoß am 21. Juni um 15:00 Uhr noch jede Menge Arbeit vor uns.

Die Vorbereitung und Durchführung liegt in den Händen vom SV 1883 Schwarza und vom FC Einheit Rudolstadt. Warum haben Sie sich für diese Variante entschieden?

René Just: Beide Vereine arbeiten seit einigen Jahren sehr eng zusammen. So existiert eine Spielgemeinschaft im Nachwuchs und auch die Wechsel von Spielern verlaufen reibungslos. Die Rudolstädter und Schwarzaer, ich nenne hier nur Andreas Granowski und Sven Strempel sowie Frank Eismann haben beispielsweise die Auftritte von FC Energie Cottbus, dem FC Carl Zeiss JENA und vom 1. FC Nürnberg im Heinepark gemeinsam organisiert. Da bot es sich einfach an, auch diesmal eine Kooperation einzugehen.

Nun kommt Christoph Stephan nicht allein ins Gemeindetal. Auf wen dürfen sich die Freunde des Biathlons noch freuen?

René Just: Christoph hat die Mitglieder seiner Trainingsgruppe Oberhof, Techniker, Ehemalige und Mannschaftskollegen angesprochen. Viele haben zugesagt. Und so ist es wahrscheinlich, dass Michael Rösch, Alexander Wolf, Frank Ullrich, Arnd Peiffer, Daniel Böhm, Mark Kirchner, und vielleicht auch Axel Teichmann die Fußballschuhe für diese Spiel und einen guten Zweck schnüren.
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