Portrait - Dmitri Iaroshenko (RUS)
Nadine Gärtner am 13.02.2009 - 07:46 Uhr
Geburtstag: 04.11.1976
Geburtsort: Makarov, Oblast Sahalin/RUS
Wohnort: Novosibirsk/RUS
Beruf: Offizier beim russischen Militär
Größe/Gewicht: 182cm/76kg
Familie: verheiratet
Sprachen: Russisch
Hobbys: Tauchen, Reisen
Spitzname: Dima
Biathlon seit: 1987
Karriere
Dmitri Iaroshenko ist einer der Newcomer im vergangenen Winter - und das im recht hohen Biathlonalter von 30 Jahren. Mit dem Biathlonsport begann er 1987, doch der in Novosibirsk lebende Russe trat zuvor außer bei Europameisterschaften kaum international in Erscheinung. Hier konnte er jedoch zwei Medaillen für sich gewinnen: 2004 wurde er Zweiter im Einzel von Minsk, ein Jahr später holte er Gold mit der russischen Staffel. Schon 1999 bekam Dmitri seinen ersten Weltcupeinsatz, verschwand nach einem 66. Platz jedoch sofort wieder einige Jahre in der Versenkung, bis er beim Saisonfinale 2003 wieder seine Chance in zwei Rennen bekam. Anschließend wurde er über ein jahr im Europacup an den Start geschickt, wo er allerdings zunächst nur durchwachsene Leistungen abliefern konnte, bis er 2005 dort den ersten Sieg feierte. Einige weitere sollten folgen, unterbrochen von sporadischen Weltcupeinsätzen. Seit Anfang 2006 wird Dmitri regelmäßig im Weltcup eingesetzt.
Saison 2006/2007 - der späte Durchbruch
Seinen Durchbruch in die Weltspitze der Biathleten erlebte Dmitri erst mit 30 Jahren. Von Saisonbeginn an lief er ganz vorn mit und erreichte in den ersten fünf Rennen des Winters drei zweite Plätze. Insgesamt stand der Offizier des russischen Militärs fünfmal auf dem Podium, auf einen Sieg wartet er jedoch noch.
Anfangs größter Bjørndalen-Konkurrent, dann...
In den ersten Weltcup-Wochen 2007/2008 kämpfte Dmitri Auge in Auge mit Ole Einar Bjoerndalen, feierte seinen ersten Weltcup-Erfolg und war Stammgast auf dem Podium. Danach jedoch der Riss in der Erfolgsserie - zwei vierte Plätze, davon einer bei den Weltmeisterschaften in Östersund, waren die besten Resultate. Dies lag vor allem an meist schwachen Schießleistungen, Höhepunkt dieser Negativserie war die Crossfire-Einlage aus dem Sprint am Holmenkollen. Dennoch reichte es für Iarochenko zum zweiten Platz im Gesamtweltcup.
Des Dopings überführt
Dmitri Iarochenko hat insgesamt eine recht durchwachsene Saison 2008/2009 hinter sich. Nach einem völlig verkorksten Beginn bekam der 32-Jährige nach zwei misslungenen Weltcups die Auflage, zweimal unter die Top10 kommen zu müssen, um nicht aus dem Weltcupteam verbannt zu werden. Hochfilzen II und Oberhof startete er durch und sicherte sich durch mehrere Topplätze seinen Startplatz, dann verschwand er wieder in den unteren Bereichen der Rangliste. Kurz vor den Weltmeisterschaften in Pyeong Chang platzte dann die Bombe: Drei russische Athleten in Östersund positiv getestet! Seit einer Pressekonferenz am frühen Morgen des 13. Februar ist offiziell bekannt: Es handelt sich dabei wie schon durchgesickert um Ekaterina Iourieva, Albina Akhatova und Dmitri Yaroshenko. Über eine Sperre wird später entschieden, auch die Substanz wurde noch nicht offiziell bekannt. Zu Beginn der Weltmeisterschaften wurde eine weitere positive Probe von ihm aus Oberhof bekannt.
Erste Einsätze
1999 Oslo Weltcup 66. Sprint
Erste Weltcupplatzierung
1999 Oslo 66. Sprint
Erste WC-Top-10-Platzierung
2006 Östersund 2. Sprint
Erstes WC-Podium
2006 Östersund 2. Sprint
Erster WC-Sieg
2007 Hochfilzen 1. Sprint
Erfolge
Weltcup:
- 1 Sieg
- 7x Platz 2
- 2x Platz 3
- Gesamtweltcup-Fünfter 2006/2007
- 2. Platz im Gesamtweltcup 2007/2008
Weltmeisterschaften:
- Gold mit der Staffel 2007
- Bronze mit der Mixed-Staffel 2008
- 4. Platz in der Verfolgung 2008
- 6. Platz im Massenstart 2008
Europameisterschaften:
- Gold mit der Staffel 2005
- Vize-Europameister im Einzel 2004
Geburtsort: Makarov, Oblast Sahalin/RUS
Wohnort: Novosibirsk/RUS
Beruf: Offizier beim russischen Militär
Größe/Gewicht: 182cm/76kg
Familie: verheiratet
Sprachen: Russisch
Hobbys: Tauchen, Reisen
Spitzname: Dima
Biathlon seit: 1987
Karriere
Dmitri Iaroshenko ist einer der Newcomer im vergangenen Winter - und das im recht hohen Biathlonalter von 30 Jahren. Mit dem Biathlonsport begann er 1987, doch der in Novosibirsk lebende Russe trat zuvor außer bei Europameisterschaften kaum international in Erscheinung. Hier konnte er jedoch zwei Medaillen für sich gewinnen: 2004 wurde er Zweiter im Einzel von Minsk, ein Jahr später holte er Gold mit der russischen Staffel. Schon 1999 bekam Dmitri seinen ersten Weltcupeinsatz, verschwand nach einem 66. Platz jedoch sofort wieder einige Jahre in der Versenkung, bis er beim Saisonfinale 2003 wieder seine Chance in zwei Rennen bekam. Anschließend wurde er über ein jahr im Europacup an den Start geschickt, wo er allerdings zunächst nur durchwachsene Leistungen abliefern konnte, bis er 2005 dort den ersten Sieg feierte. Einige weitere sollten folgen, unterbrochen von sporadischen Weltcupeinsätzen. Seit Anfang 2006 wird Dmitri regelmäßig im Weltcup eingesetzt.
Saison 2006/2007 - der späte Durchbruch
Seinen Durchbruch in die Weltspitze der Biathleten erlebte Dmitri erst mit 30 Jahren. Von Saisonbeginn an lief er ganz vorn mit und erreichte in den ersten fünf Rennen des Winters drei zweite Plätze. Insgesamt stand der Offizier des russischen Militärs fünfmal auf dem Podium, auf einen Sieg wartet er jedoch noch.
Anfangs größter Bjørndalen-Konkurrent, dann...
In den ersten Weltcup-Wochen 2007/2008 kämpfte Dmitri Auge in Auge mit Ole Einar Bjoerndalen, feierte seinen ersten Weltcup-Erfolg und war Stammgast auf dem Podium. Danach jedoch der Riss in der Erfolgsserie - zwei vierte Plätze, davon einer bei den Weltmeisterschaften in Östersund, waren die besten Resultate. Dies lag vor allem an meist schwachen Schießleistungen, Höhepunkt dieser Negativserie war die Crossfire-Einlage aus dem Sprint am Holmenkollen. Dennoch reichte es für Iarochenko zum zweiten Platz im Gesamtweltcup.
Des Dopings überführt
Dmitri Iarochenko hat insgesamt eine recht durchwachsene Saison 2008/2009 hinter sich. Nach einem völlig verkorksten Beginn bekam der 32-Jährige nach zwei misslungenen Weltcups die Auflage, zweimal unter die Top10 kommen zu müssen, um nicht aus dem Weltcupteam verbannt zu werden. Hochfilzen II und Oberhof startete er durch und sicherte sich durch mehrere Topplätze seinen Startplatz, dann verschwand er wieder in den unteren Bereichen der Rangliste. Kurz vor den Weltmeisterschaften in Pyeong Chang platzte dann die Bombe: Drei russische Athleten in Östersund positiv getestet! Seit einer Pressekonferenz am frühen Morgen des 13. Februar ist offiziell bekannt: Es handelt sich dabei wie schon durchgesickert um Ekaterina Iourieva, Albina Akhatova und Dmitri Yaroshenko. Über eine Sperre wird später entschieden, auch die Substanz wurde noch nicht offiziell bekannt. Zu Beginn der Weltmeisterschaften wurde eine weitere positive Probe von ihm aus Oberhof bekannt.
Erste Einsätze
1999 Oslo Weltcup 66. Sprint
Erste Weltcupplatzierung
1999 Oslo 66. Sprint
Erste WC-Top-10-Platzierung
2006 Östersund 2. Sprint
Erstes WC-Podium
2006 Östersund 2. Sprint
Erster WC-Sieg
2007 Hochfilzen 1. Sprint
Erfolge
Weltcup:
- 1 Sieg
- 7x Platz 2
- 2x Platz 3
- Gesamtweltcup-Fünfter 2006/2007
- 2. Platz im Gesamtweltcup 2007/2008
Weltmeisterschaften:
- Gold mit der Staffel 2007
- Bronze mit der Mixed-Staffel 2008
- 4. Platz in der Verfolgung 2008
- 6. Platz im Massenstart 2008
Europameisterschaften:
- Gold mit der Staffel 2005
- Vize-Europameister im Einzel 2004
Fotoserie: Portrait - Dmitri Iaroshenko (RUS)
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