Newsletter vom 27. Februar 2008
Hallo Biathlon-Fans!
Nach der kräftezehrenden Weltmeisterschaft in Östersund hat sich die Biathlon-Elite eine einwöchige Ruhephase gegönnt. Für die Athleten stand Regeneration und aktive Erholung auf der Tagesordnung. Mit neuer Motivation und dem nötigen Enthusiasmus wollen die Winterzweikämpfer nun das letzte Saisondrittel bestreiten.
Dass die Reise ins mehr als 8000 Kilometer entfernte Pyeong Chang mit Strapazen verbunden ist, war den Athleten und Trainern schon vorher bewusst. Doch besonders für die deutschen Athleten wurde der Trip nach Südkorea zu einer Geduldsprobe. Nach stundenlanger Flugverspätung und Problemen bei der Einreise konnten die Skijäger erst nachts um zwei Uhr Ortszeit ihre Hotelzimmer beziehen. Mittlerweile ist die Anpassung an die Zeitumstellung gelungen und auch der erste Wettkampf wurde schon durchgeführt. Auf der sehr anspruchsvollen Strecke konnten die Norweger beim ersten Biathlon-Weltcup in der Geschichte Südkoreas einen Doppelerfolg feiern. Emil Hegle Svendsen verwies seinen Landsmann Halvard Hanevold im Sprint über 10 Kilometer auf den zweiten Rang. Dritter wurde der Österreicher Fritz Pinter vor dem 26-jährigen Thüringer Daniel Graf. Bis zum 2. März kämpfen die Aktiven in Pyeong Chang noch um wichtige Weltcup-Punkte.
Die Europameisterschaft, die am 24. Februar im tschechischen Nove Mesto zu Ende ging, verlief aus deutscher Sicht nicht ganz optimal. Die Damen konnten sich in der 4 x 6 Kilometer Staffel hinter den überragenden Ukrainerinnen zwar Silber sichern, doch mit nur einer Medaille ist die Ausbeute für die B-Mannschaft des DSV nach den überragenden Leistungen im Europacup nicht zufriedenstellend.
Viel Spaß mit dem Newsletter wünscht euch
Kathleen Lindau
Redaktion Biathlon2b.com